THROW OF DICE / 31. Januar 2015

THROW OF DICE / 31. Januar 2015

Samstag, 31. Januar 2015;  12.00 am midnight -Saal 1- IndoGerman Filmweek goes Stummfilm um Mitternacht

a-throw-of-dice-14Two rival kings addicted to gambling, Ranjit (Roy) and the evil Sohan (Rai), also vie for the same woman, Sunita (Seeta Devi), Kanwa the hermit’s (Gupta) daughter. Ranjit loses his kingdom and his love and becomes Sohan’s slave through a crooked game of dice.

This exciting project brings together Franz Osten’s finest, most acomplished and stunningly beautiful Indian silent film from 1929, ‘A Throw of Dice’ with British Asian Nitin Sawhney one of the most influential and versatile creative mucic talents.

Based on the pivotal gambling episode from the Mahabharata ‘A Throw of Dice’ is alovely story that tells the story of Ranjit and nefarious Sohan, two kings with a passion for gambling and the same woman, Sunita.

The music has been composed by Nitin Sawhney and features the London Symphony Orchestra

Samstag, 31. Januar 2015; 24:00h -Saal 1- IndoGerman Filmweek goes Stummfilm um Mitternacht – Throw of Dice, Indien/Deutschland/GB 1929, Drama,  Regie: Franz Osten, mit Seeta Devi, Charu Roy; Himansu Rai; 76 Min, deutsche Zwischentitel, begleitet am Piano von Dietrich Brüggemann (3 Zimmer Küche Bad) und Daniel Mandolini an der Beatbox

a-throw-of-dice-14Ein Drama um Liebe, Intrigen und Moral: Auf der Tigerjagd im indischen Dschungel arrangiert der böse Sohat einen „Unfall“ mit Pfeil und Bogen, um seinen Cousin, König Ranjit, zu ermorden und den Platz des jungen Herrschers einzunehmen. Doch Ranjit überlebt das Attentat und wird in der Hütte des Einsiedlers Kanwa geheilt. Dort verliebt er sich in die schöne Tochter des Hauses, Sunita, die ebenfalls von Ranjit angetan ist. Die Schuld Sohats an dem Anschlag bleibt unentdeckt. Als Sunita und Ranjit ihre Hochzeit planen, nutzt Sohat die Liebe und Spielsucht des Königs, um erneut eine finstere Verschwörung auszuhecken…

Hintergrundinformationen

21556_Throw-of-4Gedreht wurde der Film an Originalschauplätzen in Indien mit mehr als 10.000 Statisten, 1000 Pferden und 50 Elefanten; die Herrscher von Jaipur, Udaipur und Mysore unterstützten die Produktion

Der bayerische Regisseur Franz Osten wanderte 1925 als Leiter der „Indienexpedition“ dorthin aus – mit dem Auftrag, zusammen mit dem indischen Philosophen Himansu Rai eine Reihe über die großen Weltreligionen zu produzieren.

Die Geschichte von „Schicksalswürfel“ basiert auf einer zentralen Episode des „Mahabharata“, des über 2400 Jahre alten indischen Volksepos. Der Einfluss dieser Parabeln auf die indische Gesellschaft und ihre Reflexion des Hinduismus kann wohl nicht hoch genug eingeschätzt werden. In der ausgewählten Episode sollen simple moralische Botschaften vermittelt werden wie die Ablehnung von Neid und Glücksspiel, da sie das Lebensglück gefährden.

Die tragische Historienromanze ist durch aufwendige und eindrückliche Naturaufnahmen, rasche Montagen und Ostens Schauspielentdeckung, Seeta Devi, kurzweilig inszeniert.

Während vier Jahren drehte Osten 16 Filme für die indische Filmgesellschaft „The Bombay Talkies Limited“ und wurde damit zu einem der Gründerväter der populären Bollywood-Filmindustrie; er stellte so dem deutschen und amerikanischen Stummfilm einen neuen und exotischen Schauplatz entgegen.

Ein „reizvoller Stummfilm, der sich nicht in prächtiger Ausstattung verliert, sondern auch eine dicht erzählte, spannende Geschichte bietet, die ihre ganze Poesie entfaltet“ resümiert Filmdienst.

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